Pitcairnien
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Allgemeines

Wie schon eingangs beschrieben, haben Pitcairnien in der Regel starke, nach innen gebogene, Stacheln. 

Zur Unterfamilie der Pitcairnien gehören so mehr oder weniger bekannte Namen wie: Dyckia, Fosterella, Hechtia, Puya sowie noch weitere ca. 10 hier nicht genannte Arten.

Die Samenanhängsel sind nicht gegliedert; der Samen ist in der Regel geflügelt und die Fruchtknoten meist mittel- oder oberständig angeordnet.


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Fosterella ...


 

Fosterella penduliflora - (C. H. Wright) L. B. Smith, 1960
 
     

     

     

Heimat und Verbreitung:  

Bolivien, Peru, Argentinien. Terrestrisch in den Trockenwäldern wachsend.

 

Kultur:

Außer einem regelmäßigem Gießen benötigt diese Art keine besondere Fürsorge.

Fosterella hat zwei gesunde und kräftige Kindel geboren. Diese wurden - wie bei Neoreglia beschrieben - vorsichtig amputiert und in neuen Töpfen mit normaler Blumenerde eingesetzt. Wie man/frau sieht, entwickeln die beiden sich sehr ansehnlich (Bild zwei und drei). 

Die Mutter wurde wieder eingepflanzt und hat ohne Probleme zwei weitere Kindel erzeugt. Die Blätter der Alt-Pflanze wurden in der Länge etwas zurück geschnitten, damit die meiste Kraft den Kindeln zu gute kommt. Und wie man/frau sieht, gedeihen sie kräftig (Bild vier).

Das letzte Bild zeigt die Ausbeute an Kindel innerhalb eines Vierteljahres von einer Mutterpflanze. So fleißig ist nicht mal der Schachtelhalm im Garten!

Die dritte Reihe zeigt eines der blühenden Kindel. Die Rispe hat eine Höhe von 85 cm! Unter dem Blätterdach haben sich bereits wieder Kindel entwickelt. Jetzt bin ich schon gespannt, wie lange das so weiter geht.


Pitcairnia ...


 

Pitcairnia graffii - Rauh,
 

Heimat und Verbreitung:

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Kultur:

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Beschreibung:

Nach einer Pflegezeit von ca. einem Jahr ohne jegliches Wachstum, ist die Pflanze innerhalb von drei Wochen von innen heraus vergammelt. Schädlinge oder Pilze waren nicht erkennbar.


Puya ...


 

Puya mirabilis - (Mez) L. B. Smith, 1968
 

        

     

Heimat und Verbreitung:

Argentinien und Bolivien. Wächst überwiegend an felsigen Abhängen.

 

Kultur:

Eine klein bleibende, dekorative (wegen der großen Blüten) und blühwillige Art.

Beschreibung:

Das obere Foto zeigt das Pflänzchen aus dem Jahr 2005. Als ich es bekam, sah es ziemlich mitgenommen aus. Viel Hoffnung, dass was ordentliches draus wird, hatte ich nicht.

Wie man sich doch immer wieder täuschen kann. Über die Jahre hat die Pflanze ordentlich Blattwerk ausgebildet. Von einem Blütenstand aber war lange nichts zu sehen. Dann jedoch, im November 2009 (Fotos zweite und dritte Reihe), schob sich explosionsartig ein gewaltiger Blütenstand in die Lüfte - den ich der kleinen Pflanze eigentlich nicht zugetrauet hätte. Jetzt zur Blüte ist er ca. 80 cm lang, die Blüten haben einen Ø von 4 cm und eine Länge von ca. 7 cm. Leider hat die ganze Pracht nur 4 Tage gedauert.