Tillandsien Bu-C
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Tillandsia ...


 

Till. bulbosa - Hooker, 1826
 
     

        

     

Heimat und Verbreitung:

Mexiko, Kolumbien, Peru und Brasilien. Epiphytisch auf Bäumen bis 700 m Höhe wachsend.

 

Kultur:

Die Art liebt den Halbschatten und möchte regelmäßig besprüht werden.

Beschreibung:

Die Art kann bis zu 30 cm hoch werden - die Abgebildete hat z. Zt. eine Höhe von ca. 26 cm. Die aufrecht stehenden Blätter sind nicht sehr zahlreich und insbesondere im unteren Bereich hellgrau dicht  beschuppt. 

Die Blüten erscheinen in dunkelvioletter bis blauer Farbe mit weit herausragenden Staubblättern, ca. 4 cm lang.


 

Till. butzii - Mez, 1935
 
     

Heimat und Verbreitung:

Südmexiko, Panama. Epiphytisch auf Bäumen der Bergwälder in Höhen von 1000 bis 2300 m wachsend.

 

Kultur:

Die Art liebt es mäßig feucht und leicht schattig. Sie eignet sich hervorragend zur Bepflanzung von Epiphyten-Stämmen. 

Die Pflanze wirkt durch die langen, fein gefärbten Blätter sehr dekorativ. Sie werden bis zu 50 cm lang.

Beschreibung:

Die wenigen - wie Tentakel aussehenden - Blätter sind rötlich-braun gefleckt. In der Abbildung haben die Blätter z. Zt. eine Länge von ca. 40 cm. Die Blüte ist von hell- bis mittelblau eingefärbt und hat eine Länge von ca. 3,5 cm.


 

Till. cacticola - L. B. Smith, 1954
 
  

     

Heimat und Verbreitung:

Nordperu. Epiphytisch, auch auf Kakteen und Akazien, in Höhen von 2000 bis 2300 m wachsend.

 

Kultur:

Die Art mag es warm und relativ trocken. Kann im Sommer auch im Freien gehalten werden. Blüht mehrere Monate.

Beschreibung:

Während die Art in freier Natur bis zu 25 cm hoch werden kann, ist meine gerade mal 8 cm groß. Dafür hat sie aber schon geblüht; die Blüten waren stark duftend, pastellfarbig rötlich-lila ausgefärbt und ca. 15 mm lang. Die Spitzen sind leicht blau.

Till. cacticola hat sich in dunkler Jahreszeit doch zum Blühen entschieden. Die Blütenstände waren lange da, bis dann doch noch Blüten ausgebildet wurden (Fotos zweite Reihe).


 

Till. caliginosa - W. Till, 1984
 
  

Heimat und Verbreitung:

Argentinien. Epiphytisch in 1000 bis 3000 m wachsend.

 

Kultur:

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Beschreibung:

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Till. capilaris - Ruiz & Pav., 1802
 

Heimat und Verbreitung:

Mexiko, Peru, Bolivien, Chile Argentinien. Epiphytisch auf Bäumen, Sträuchern und Kakteen wachsend.

 

Kultur:

Die kleine Art ist raschwüchsig und leicht zu vermehren. Sie mag es warm und hell und möchte öfters besprüht werden.

Beschreibung:

Die in der Literatur angegebene Raschwüchsigkeit hat sich bei meiner Pflanze nach ca. 2 Jahren Pflege noch nicht eingestellt.


 

Till. caput-medusae - E. Morren, 1880
 
  

     

  

Heimat und Verbreitung:

Zentralamerika. Epiphytisch auf Bäumen, vor der Küste Mexikos an Felsen bis 2500 m wachsend.

 

Kultur:

Heller, sonniger Standort, wenig sprühen. Sehr dekorative Art.

Beschreibung:

In der Natur wird die Art bis zu 40 cm groß. Im Vergleich dazu sind meine Zwei gerade mal 15 cm hoch, aber gut entwickelt. Die Blüten, ca. 3 cm lang, treiben aus ca. 8 cm hohen Ähren. 

Neu aufgebunden - Foto zweite Reihe.


 

Till. cardenasii - L. B. Smith, 1935
 

Heimat und Verbreitung:

Bolivien, Chuquisaca. An felsigen Plätzen des Cerro Macho bis 2700 m hoch wachsend.

Kultur:

Hell und sonnig. Mäßig feucht halten.

Beschreibung:

Trotz Einhaltung der Pflegebedingungen ist die Pflanze langsam aber mutig vertrocknet.


 

Till. caulescens - Brongniart ex Baker, 1889
 
           

Heimat und Verbreitung:

Bolivien, Peru. Epiphytisch auf Bäumen und Felswänden in einer Höhe zwischen 1300 und 3300 m wachsend.

 

Kultur:

Eine dem Anfänger besonders zu empfehlende Art. Im Sommer kann sie auch im Freien gehalten werden, sie ist hart und wenig empfindlich. 

Beschreibung:

Die ca. 10 cm langen Triebe der Pflanze sind sehr verzweigt. Aus dem ährenförmigen Blütenschaft treiben weiße, 2 - 3 cm lange Blüten. Die Blütezeit lag bei ungefähr zwei Wochen.


 

Till. cauligera - Mez, 1906
 

Heimat und Verbreitung:

Peru. Epiphytisch hängend an Felswänden in Höhen von 2400 m bis 3100 m wachsend.

 

Kultur:

Die Art mag es hell und sonnig und verlangt nur geringe Wassergaben. Wegen ihrer silbergrauen bis weißen Färbung wirkt sie sehr dekorativ.

Beschreibung:

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Till. chaetophylla - Mez, 1896
 
           

Heimat und Verbreitung:

Mexiko (Puebla, Oaxaca). Epiphytisch, überwiegend auf Bäumen (insbesondere Eichen) wachsend.

 

Kultur:

Diese Art mag es leicht feucht und etwas kühl. Die schnellwüchsige Pflanze ist für eine Kultur empfehlenswert.

Beschreibung:

Ich habe die Pflanze durch einen Drahtring etwas fixiert, sie fällt sonst sehr breit auseinander. Bei engen Verhältnissen bricht dann häufig ein Stängel ab, dass sieht dann irgendwann nicht so schön aus.

Die Pflanze hat dieser Tage eine wunderschön ausgefärbte Blüte geschoben. Der Blütenstängel hat eine Länge von ca. 30 cm. Der Stängel, der die Staubgefäße trägt, hat einen Ø von ca. 0,75 mm!


 

Till. chlorophylla - L. B. Smith, 1938
 
  

     

Heimat und Verbreitung:

Honduras und im Nordosten von Guatemala. Epiphytisch an Felsen und auf Bäumen in Höhen von 150 bis 400 m wachsend.

 

Kultur:

Die Art sollte schattig kultiviert werden. Sie ist blühwillig und bringt wunderschöne Farbschattierungen hervor.

Beschreibung:

Eine grünblättrige Art von ca. 15 cm Höhe. Die Ähren waren 3 - 4 cm lang mit insgesamt vier weiß bis violett eingefärbten, Blüten. Die Blütezeit lag bei vier Tagen. Leider.


 

Till. circinnatoides - Matuda 1973
 
  

     

Heimat und Verbreitung:

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Kultur:

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Beschreibung:

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Till. cochabambae - E. Gross & Rauh, 1986
 
  

Heimat und Verbreitung:

Südbolivien, Cochabamba Valley, in Höhen von 2700 m wachsend.

 

Kultur:

Halbschattig und mäßig feucht halten.

Beschreibung:

Die Pflanze hat zwei Blüten in sehr schöner Färbung geschoben. Leider haben sie nur zwei, drei Tage gehalten.


 

Till. compressa - Baker, 1878
 
          

Heimat und Verbreitung:

Peru, Argentinien, Bolivien. In Höhenlagen von 2400 m meist auf Felsen wachsend.

 

Kultur:

Hell und sonnig, trocken bis mäßig feucht halten.

Beschreibung:

Der Blütenschaft ist relativ schnell gewachsen und sich von unten hellrot bis oben hellgrün eingefärbt. Es wurden aber nur drei Blüten gezählt, dann hat die Pflanze ihr Wachstum eingestellt. Seitdem schaut sie freundlich aus dem Fenster und zeigt keinerlei Aktivitäten mehr. Die Blüten waren nach ungefähr einer Woche verblüht.

Wo bleiben die Kindel?

Man soll halt nie ungeduldig werden. Etwa mitte August 2006 war ein Kindel sichtbar. Dies ist bis jetzt rund fünf cm gewachsen.


 

Till. concolor - L. B. Smith, 1960
 

     

Heimat und Verbreitung:

Mexiko bis El Salvador. Epiphytisch in Höhen bis 1200 m wachsend.

 

Kultur:

Als robuste, leicht zu kultivierende Art besonders dem Anfänger zu empfehlen. Sie mag es warm, hell und mäßig feucht. Durch das Schieben zahlreicher Kindel, formt sich mit der Zeit ein formschöner Busch.

Beschreibung:

Nach ca. drei Jahren Pflege kam Till. concolor zur Blüte. Insgesamt wurden fünf Blüten ausgebildet. Leider (?) immer schön nacheinander. Aber das Ergebnis sieht doch toll aus. Insbesondere wenn man bedenkt, dass die Pflanze eine Wolllausplage überstanden hat.


 

Till. crocata - (E. Morren) Baker, 1887
 

Heimat und Verbreitung:

Bolivien, Argentinien, Brasilien. Epiphytisch in Höhenlagen von 900 bis 2500 m wachsend. 

 

Kultur:

In der Größe sehr variable Art, die es warm, hell und trocken mag.

Beschreibung:

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