Tillandsien T-Z
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Tillandsia ... / Vriesea ...


 

Till. tectorum filifolia - E. Morren, 1877
 

     

Heimat und Verbreitung:

Ekuador bis Nordperu. In Höhenlagen von 800 m zwischen Felsen wachsend.

 

Kultur:

Sehr hell und sonnig. Nur mäßig sprühen - alle zwei Tage reicht.

Beschreibung:

Aufgrund der silberweißen Färbung ein echter Hingucker!

Es scheint so, als wenn sich langsam eine Blütenstand ausbildet.


 

Till. tenuifolia - Linnaeus, 1753
 

           

  

        

  

        

        

        

Heimat und Verbreitung:

Venezuela, Kolumbien, Argentinien und Karibik. Epiphytisch in Höhen von 300 bis 2300 m wachsend.

 

Kultur:

Warm, hell, mäßig feucht. Im Sommer auch im Freien kultivierbar. Robuste Art. Gut für Anfänger geeignet. Die Art ist blühwillig wächst gut.

Beschreibung:

In der Natur kann die Art bis zu 25 cm lang werden, meine kommen gerade mal auf die Hälfte. Die Blätter sind sehr hart und werden bis zur lang auslaufenden Spitze ca. 5 - 8 cm lang. Die Blüten werden bis zu 2 cm lang und sind weiß, färben sich aber auch über rosa bis rot.

Nach einem Wolllaus-Befall wurde diese Pflanze neu aufgebunden. So wie es aussieht, hat sie die Tortur ganz gut überstanden und dankt die Pflege mit einer wunderschönen Blüte (Reihe 08/2008).

Die Pflanze hat sich gut weiterentwickelt (Fotos sechste Reihe), blüht wieder und treibt etliche neue Triebe.


 

Till. tricholepis - Baker, 1878
 

           

Heimat und Verbreitung:

Argentinien, Brasilien, Bolivien und Paraguay. Epiphytisch auf Bäumen und an Felsen bis 2500 m Höhe wachsend.

 

Kultur:

Hell, mäßig feucht. Aber öfter sprühen. Im Sommer an sonnengeschützten Stellen auch im Freien kultivierbar. 

Beschreibung:

Eine kleine Art, die sich besonders gut in Blumenvitrinen oder -fenstern macht.

Till. tricholepsis hat geblüht. Die Blüten sind so klein, dass ich sie fast übersehen hätte. Bis zum Schaftansatz ist die Blüte 6 - 8 mm lang; der Durchmesser von Blattspitze zu Blattspitze liegt bei 4 - 5 mm. Die Farbe der Blüten reicht von hellgelb bis goldgelb.


 

Till. tricolor - Schlechtendal et Chamisso, 1831
 

 

Heimat und Verbreitung:

Mexiko bis Nikaragua und Costa Rica. Epiphytisch in Höhen von 700 bis 2300 m wachsend.

 

Kultur:

Hell, warm, mäßig feucht. 

Beschreibung:

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Till.  triglochinoides - Presl, 1827
 

Heimat und Verbreitung:

Nordperu und Südekuador. Epiphytisch auf Bäumen und an Felsen wachsend.

 

Kultur:

Mäßig feucht und im Halbschatten halten. Hübsche kleine Art.

Beschreibung:

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Till. usneoides - (Linnaeus) Linnaeus, 1762
 

           

     

  

     

Heimat und Verbreitung:

Vom Süden der USA über Mittelamerika bis nach Argentinien und Chile. Epiphytisch auf Bäumen und Kakteen, auf Telefonleitungen und an Felswänden in Höhen bis 3000 m wachsend.

 

Kultur:

Hell und sonnig, täglich kräftig besprühen. Muss kräftig durchlüftet werden, sonst stirbt der Busch innen ab. 

Beschreibung:

Diese wurzellose Art formt lange Stränge und wächst bei guten Bedingungen relativ schnell. In den Blattscheiden werden winzige, hellgrüne und schwach duftende Blüten ausgetrieben. 

Die Art ist sehr formenreich: die Varietät "minor" hat dünne und zarte Triebe, die Varietät "major" hat festere und dickere Triebe.

(In der Heimat von Till. usneoides finden diese Stränge als Füllmaterial z. B. für Kissen oder Matratzen  Verwendung).

Einige dieser Stränge kultiviere ich nun schon einige Jahre. Manche wachsen relativ schnell, werden dann unten abgeschnitten und oben wieder in das Gitternetz eingesetzt. Dadurch erhält man im Laufe der Zeit schöne dichte Büsche. Behandelt werden die Till. usneoides wie alle Tillandsien. Beschrieben ist das ja bereits weiter oben.

Foto von Blüten: Die Blüten sind so klein, dass sie auf einem Fotos im Usneoides-Stamm überhaupt nicht erkennbar sind. Deshalb habe ich ein paar abgeknipst und zu einem "Strauß" zusammengebunden. Die einzelne Blüte hat einen Durchmesser von 3 - 4 mm. Der ganze "Strauß" misst ca. 15 mm im Durchmesser. Um überhaupt etwas sichtbar zu machen, musste ich mit dem Objektiv sehr nah ran. Dadurch hat sich leider einhe geringe Unschärfe ergeben.

Diese krause Art blüht bei mir sehr selten. Ich war deshalb sehr froh, diese reichlich blühende Pflanze mal wieder vor die Kamera zu bekommen.


 

Till.  variabilis - Schlechtendal, 1844
 

Heimat und Verbreitung:

Südmexiko bis Venezuela, Bolivien, Westindische Inseln. Epiphytisch bis 2200 m wachsend.

 

Kultur:

Hell, halbschattig, häufig besprühen, feucht halten.

Beschreibung:

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Till.  velutina - Ehlers, 1994
 

     

     

        

  

Heimat und Verbreitung:

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Kultur:

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Beschreibung:

Die Fotos der zweiten Reihe zeigen die Weiterentwicklung der Pflanze.


 

Till.  virescens - Ruiz & Pavon, 1935
 

Heimat und Verbreitung:

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Kultur:

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Beschreibung:

Die Pflanze wurde aus unerfindlichen Gründen etwa ein Jahr nach dem Aufbinden bröselig und ist dann relativ schnell eingegangen.


 

Till.  xerographica - Rohweder, 1953
 

        

     

Heimat und Verbreitung:

Mexiko, San Salvador, Guatemala. Wächst epiphytisch auf Felsen und Bäumen.

 

Kultur:

Die Pflanze sollte nur gelegentlich (alle 2 - 3 Tage) leicht besprüht werden. Sie braucht es jedoch sehr hell und sonnig.

Es scheint wichtig zu sein, dass in der Mitte der Pflanze, also dort wo der Blütenstand austreibt, kein Wasser zu stehen kommt. Bei einer zweiten Pflanze, die wohl etwas zu viel Sprühwasser abbekommen hat, faulen die inneren Blätter ab.

Beschreibung:

Die Pflanze hat in ca. drei Monaten einen gewaltigen Blütenstand getrieben. Bis jetzt gibt es nur die eine Blüte. Ich hoffe jedoch noch auf mehr!

Die Hoffnung wurde erfüllt. Xerographica hat insgesamt ca. 15 Blüten über einen Zeitraum von 4 Wochen erzeugt (Fotos zweite Reihe).


 

Till. xiphioides - Ker-Gawler, 1816
 

        

        

Heimat und Verbreitung:

In den Trockengebieten von Bolivien, Südbrasilien und Nordargentinien in Höhenlagen von 700 bis 2500 m epiphytisch wachsend.

 

Kultur:

Die Art verträgt trockene Zimmerluft, mag es warm, hell und mäßig feucht. Wird blühend bis 25 cm hoch.

Beschreibung:

So klein wie meine Pflanze auch ist, die Blütenpracht war enorm. Sechs Triebe mit jeweils 2 - 3 Blüten. So was wünscht man sich! Insbesondere wenn diese dann noch duften. Die Blüten sind ca. 5 cm lang, mit welligem Außenrand. Sehen sehr interessant aus. 

Auf alle Fälle werde ich dieses Gebinde auf mindestens 10 Pflanzen aufstocken, in der Hoffnung alle gleichzeitig zum Blühen zu bringen.

Trotz Vermehrung durch einige Kindel hat die Pflanze wieder nur eine Blüte erzeugt. Schaun wir mal wie es weiter geht.


Vriesea ...


 

Vriesea delicatula - L. B. Smith, 1941
 

Heimat und Verbreitung:

Brasilien, Est. Espirito Santo.

 

Kultur:

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Beschreibung:

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Vriesea era (Hybride) -
 

     

Heimat und Verbreitung:

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Kultur:

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Beschreibung:

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Vriesea espinosae - (L. B. Smith) Gilmartin, 1968
 

Heimat und Verbreitung:

Peru und Ekuador. Epiphytisch bis 1000 m wachsend.

 

Kultur:

Hell, sonnig, mäßig feucht. Regelmäßig besprühen.

Beschreibung:

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Vriesea malzinei - E. Morren, 1874
 

        
        

       

Heimat und Verbreitung:

Mexiko. Epiphytisch auf Felsen bis 350 m Höhe wachsend.

 

Kultur:

Kultivieren in sehr lockerer Erde, angereichert mit Tannennadeln und feiner Baumrinde. Gut feucht, aber nicht nass halten.

Beschreibung:

Meine Pflanze steht im Halbschatten, aber sehr hell. Sie hat wunderschöne Blüten ausgebildet, dann ein Kindel geschoben, dass bereits wieder zur Blüte ansetzt.

Auf den letzten Fotos sieht man die Blüten des Kindel sehr schön. Leider ist die Pflanze im Ganzen etwas klein geblieben.


 

Vriesea sandreana -
 

        

Heimat und Verbreitung:

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Kultur:

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Beschreibung:

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Vriesea scalaris - E. Morren, 1879
 

        

        

        

Heimat und Verbreitung:

Südbrasilien. Epiphytisch auf Bäumen in Höhenlagen um 350 m wachsend.

 

Kultur:

Hell und feucht, regelmäßig besprühen. Kann aufgebunden oder mit grobem Substrat im Körbchen kultiviert werden.

Beschreibung:

Die Pflanze ist ca. 25 cm hoch - die Rosette hat einem Ø von 15 cm. Der Blütenschaft ist 18 cm lang, die fast im rechten Winkel abstehenden Blüten sind 4 - 6 cm lang. Staubblätter und Griffel ragen leicht aus der Blüte heraus. Die Farbgebung der Blüten hält sich in Grenzen - da habe ich schon schönere gesehen! Der Trichter enthält immer Wasser.

Die zweite Reihe der Fotos zeigt das weitere Leben der Vriesea. Ungefähr acht Monate nach der Blüte hat sich ein schönes Kindel heraus gebildet, das jetzt abgetrennt wurde. Mutter und Kindel wurden wieder aufgebunden, da insbesondere bei der Mutter - nach dem Entfernen der Welkblätter - der Ansatz zweier weiterer Kindel sichtbar wurde. Die Mutter ist allerdings schon ziemlich mitgenommen. Hoffentlich schafft sie es, die beiden Kindel noch halbwegs auszubilden.

Das vierte Foto ist mit einem Abstand von 2½ Wochen entstanden. Es zeigt rasantes Wachstum. Im fünften Foto, ca. drei Wochen später, beweist das Wachstum. Interessant ist auch zu beobachten, dass die Pflanze das größere Kindel massiver ausbildet als das Kleinere. Dieses wird praktisch nur am Leben gehalten.

Foto 1 in der dritten Reihe dokumentiert sehr schön die Fortentwicklung der Kindel, die jetzt zwischen 10 und 12 cm groß und ca. 4 Monate alt sind. In ca. vier Wochen werde ich sie amputieren, denn die Mutterpflanze macht es nicht mehr lange.

So, jetzt ist es so weit. Das Messer ist geschärft und die Kindel werden amputiert. Sie sind jetzt kräftig genug, um selbstständig weiter zu wachsen. Im letzten Bild sieht man, dass die Mutterpflanze nur noch aus Haut und Knochen besteht und ihr biologisches Ende erreicht hat (RIP).


 

Vriesea "Astrid" -
 

     

  

     

Heimat und Verbreitung:

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Kultur:

Hell und feucht, keine direkte Sonne, regelmäßig besprühen. Kann aufgebunden oder mit grobem Substrat im Topf kultiviert werden.

Beschreibung:

Nach meht als einem Jahr Pflege, hat die Pflanze urplötzlich sechs kräftige Blütenstände ausgebildet. An von mir gepflegten Vrieseen hatte ich so ein Farbenfeuerwerk noch nie. Obwohl  einzelne Blüten noch vorhanden sind, bildet sich bereits ein Kindel. Nun hoffe ich mal, dass das so weitergeht.