Allgemeines zu Kakteen
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Auf dieser Seite sind Kakteen und Sukkulente zusammen gefasst!
Die Heimat der Kakteen sind die Gebirge, Steppen und Wüsten des gesamten
amerikanischen Kontinents.
Kakteen bevorzugen einen lockeren, wasser- und luftdurchlässigen Boden. Für die Pflege
dieser Pflanzen gilt grundsätzlich - lieber etwas weniger Wasser gießen als zu viel. Abhängig
ist das Gießen auch von der Jahreszeit: Während der Ruhezeit, also ungefähr von
November bis März sollte überhaupt kein Wasser zugeführt werden. Im Frühjahr
beginnt man dann mit geringen Wassergaben, im Sommer, insbesondere bei warmen
Wetter wird wöchentlich gegossen und zum Herbst zu wird das Gießen langsam
wieder zurückgeführt.
Den Winter und während der Ruhezeit verbringen meine Kakteen und Sukkulenten an einen
hellen Standort auf dem Fensterbrett bei ca. 16 - 18 Grad. Eigentlich sollte es
wesentlich kälter sein, so um die 10 - 12 Grad, geht bei mir aber nicht! Durch die
reduzierte Temperatur schränken sie ihre Verdunstung etwas ein.
Sie brauchen deshalb, je nach Art, sehr wenig oder überhaupt kein Wasser.
Für das Düngen verwende ich handelsüblichen Kakteendünger. Bei der
Dosierung richte ich mich nach den Herstellerangaben auf der Packung.
Beginnt
das Frühjahr, werden die Kakteen an die direkte Sonne gewöhnt. D. h., sie
kommen für ein paar Stunden in den Halbschatten, um Verbrennungen zu vermeiden.
Nach ca. vier Wochen, wenn sie sich an die direkte Sonne gewöhnt haben, bleiben
sie an ihrem Standort mit direkter Sonneneinstrahlung und Frischluftzufuhr.
An
eine Aussaat habe ich mich bisher noch nicht gewagt. Alle Kakteen sind beim
Händler bzw. auf Börsen als möglichst kleine Exemplare gekauft. Wachsen
sollen sie bei mir!
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Aeonium ...
Die Gattung gehört zu ca. 40 Arten immergrüner Sukkulenten, deren
Fähigkeit Wasser zu speichern, nur gering ausgebildet ist. Zum Überleben
in ausgedehnten Trockenperioden rollen sie ihre Blattrosetten bis
kugelförmigen Gebilden zusammen.
Aeonium
crassulaceae
Heimat und Verbreitung:
Kanarische Inseln, Mittelmeerraum und Nordafrika.
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Kultur:
Die Art bringt manchmal eine einzige große oder
aber mehrere kleine stängellose Rosetten hervor. Sie ist nicht
winterhart, mag volle Sonne, aber auch Halbschatten. Leider gehen Arten
mit nur einer Rosette nach dem Blühen ein.
Beschreibung:
Leider
hat mein Exemplar die Spinnmilbe im Verein mit der weißen Spinne im
wahrsten Sinne des Wortes gefressen. Da die Pflanze etwas verdeckt
stand, habe ich das Desaster zu spät bemerkt. Pech! |
Aeonium
'pale-green' (Hybride)
Heimat und Verbreitung:
Kanarische Inseln, Mittelmeerraum und Nordafrika.
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Kultur:
Diese Art ist sehr lichtbedürftig. Obwohl diese Pflanzen Nachzüchtungen
aus unseren Breiten sind, wird versucht, den genetischen Lebensrhythmus
einzuhalten. D.h., sie wachsen in unserer Lichtarmen Zeit
(Herbst/Winter) und ruhen während unserer Sommermonate.
Beschreibung:
Dieses Exemplar ist der zweite Versuch eine Aeonium zu kultivieren. |
Astrophytum ...
Astrophytum
crassispinoides
Heimat und Verbreitung:
Nördliches Mexiko bis Südtexas.
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Kultur:
Kultur in humusarmen, kalk- und lehmhaltige Mineralböden. Nur mäßig
gießen. Während des Wachstums häufig gering düngen. |
Astrophytum myriostigma
Heimat und Verbreitung:
Mexiko und Texas. In den nördlichen höheren Lagen bestehen extreme
Klimaverhältnisse mit langen Sonnenzeiten und großen
Temperaturschwankungen. Im Winter kann es auch zu Nachtfrösten kommen.
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Kultur:
Die Art sollte in kalk- und lehmhaltigen Mineralböden bei einem pH-Wert
bis 9 kultiviert werden. Während der Blüte gut düngen, aber nur
mäßig gießen.
Beschreibung:
Der
linke Astrophytum in der ersten Reihe ist innerhalb von 14 Tagen total zusammen gefallen und
vergammelt. Bei einer Untersuchung wurden unter der Lederhaut große
Flächen mit weißem Schimmel gefunden. Da beide Pflanzen dicht
beieinander standen, und die mittlere gesund und munter Blütenansätze
treibt, ist das Ganze schon sehr wunderlich!
Die rechte Astrophytum ist nun der Ersatz für die Verblichene.
Und diese verwöhnt mal gleich durch schöne Blüten. |
Aylostera ...
Aylostera fiebrigii
[Rebutia]
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Heimat und
Verbreitung:
Argentinien und Bolivien. In Höhenlagen bis 3500 m aufzufinden.
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Kultur:
Rebutien sollten in saurem Substrat kultiviert werden. Sie lieben
während des Wachstums gleichmäßige Feuchtigkeit, sollten also öfter
besprüht werden. |
Aylostera heliosa [Rebutia]
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Heimat und Verbreitung:
Argentinien und Bolivien. In Höhenlagen bis 3500 m aufzufinden.
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Kultur:
Rebutien
sollten in saurem Substrat kultiviert werden. Sie lieben
während des Wachstums gleichmäßige Feuchtigkeit, sollten also öfter
besprüht werden. |
Aylostera heliosa var. condorensis [Rebutia]
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Heimat und Verbreitung:
Argentinien und Bolivien. In Höhenlagen bis 3500 m aufzufinden.
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Kultur:
Rebutien sollten in saurem Substrat kultiviert werden. Sie lieben
während des Wachstums gleichmäßige Feuchtigkeit, sollten also öfter
besprüht werden.
Beschreibung:
Zwei Jahre nach der ersten Blüte, gibt sich der Kaktus wieder die Ehre
(drittes Foto). Putzigerweise hat sich nun die Form des Kaktus geändert
- von einer ovalen zu einer kegelförmigen Struktur. |
Aylostera heliosa x albiflora [Rebutia]
Heimat und Verbreitung:
Argentinien und Bolivien. In Höhenlagen bis 3500 m aufzufinden.
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Kultur:
Rebutien sollten in saurem Substrat kultiviert werden. Sie lieben
während des Wachstums gleichmäßige Feuchtigkeit, sollten also öfter
besprüht werden.
Beschreibung:
Schon kurz nach dem Erwerb trieb die Pflanze kleine, dunkelrote Knospen,
die nach ca. 4 Wochen viele wunderschöne Blüten trieben. Die Art wird
zwar sehr hell, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung gehalten.
Auch die zweite Blüte dieser Pflanze ist farblich
sehr schön und hat tagelang durchgehalten. |
Crassula ...
Die ca. 216 sukkulenten Arten haben diverse Abarten und sind im südlichen,
tropischen Afrika beheimatet. Sie gibt es auch als Sumpf- und
Wasserpflanzen.
Crassula orbicularis
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Heimat und Verbreitung:
Südliches Afrika, aber auch darüber hinaus.
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Kultur:
Pflanzung in Kakteenerde. Bei Zimmerkultur gelegentlich etwas Wasser in
den Untersetzer geben. Heller, sonniger Standort.
Beschreibung:
Die Pflanze ist ziemlich anspruchslos. Bei geringen Wassergaben und etwa
10° C möglichst hell überwintern.
Der Blütenstand ist etwa 15 cm hoch. Nach zweijähriger Pflege blüht sie
jetzt zum ersten Mal. |
Echeveria ...
Echeverien sind Rasen bildende Stauden mit kurzem Stamm. Ca. 100 Arten
und diverse Varietäten sind mittlerweile bekannt.
Echeveria
'blue miracle' (Hybride)
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Heimat und Verbreitung:
Nördliches Südamerika, Mexiko bis Mittelamerika.
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Kultur:
Leicht zu pflegende Art, die einen hellen, sonnigen Standort bevorzugt.
Gießen vom Frühjahr bis zum Herbst mit regelmäßigen Düngergaben. Bei
hoher Lichtintensität ergibt sich ein kompakter Rosettenwuchs.
Beschreibung:
Jaaa, auch bei dieser Pflanze zeigt sich mal wieder der Unterschied
zwischen Theorie und Praxis. Nach Vorschrift gepflegt, zum Blühen
gebracht, innerhalb von acht Tagen total vertrocknet und eingegangen.
Irgendwelche schädlichen Mitbewohner konnten mit bloßem Auge nicht
ausgemacht werden. Ursache unbekannt!
Der Mensch, der mir auf den Kakteentagen in Korb diese Pflanze verkauft
hat, wird nächstes Jahr schön dumm gucken, wenn ich ihm die
Fotodokumentation vorlege. Angeblich war dieser Kaktus absolut
pflegeleicht und nicht kaputt zu kriegen. Theorie und Praxis - wie schon
erwähnt!
Foto zwei zeigt den Ersatz - mit dem Hinweis: Versuch's noch mal, jetzt
klappt es! Wir werden sehen. |
Echeveria
rundelli
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Heimat und Verbreitung:
Nördliches Südamerika, Mexiko bis Mittelamerika.
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Kultur:
Leicht zu pflegende Art, die einen hellen, sonnigen Standort bevorzugt.
Gießen vom Frühjahr bis zum Herbst mit regelmäßigen Düngergaben. Bei
hoher Lichtintensität ergibt sich ein kompakter Rosettenwuchs. |
Echeveria
runyonii
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Heimat und Verbreitung:
Nördliches Südamerika, Mexiko bis Mittelamerika.
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Kultur:
In den Wintermonaten von November bis März hat diese Pflanze Ruhezeit.
Sie sollte an einem 10 - 12° C kühlen Platz, z. B. im Schlafzimmer
abgetrocknet stehen. Ab April wird langsam wieder vorsichtig gegossen
und leicht gedüngt. |
Echinofossulocactus ...
Echinofossulocactus
lloydii
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Heimat und Verbreitung:
...
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Kultur:
... |
Echinopsis ...
Echinopsis 'Eva' (Hybride)
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Heimat und Verbreitung:
Bolivien, Argentinien, Paraguay und Uruguay.
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† |
Kultur:
Die Art kann in normaler Kakteenerde vom Gartencenter kultiviert werden.
Reichliche Dünge- und Wassergaben werden mit üppigem Wachstum belohnt.
Für eine gute Blütenbildung muss die Überwinterung kühl und trocken
erfolgen.
Der Kaktus ist langsam verschrumpelt. |
Epithelantha ...
Epithelantha
unguispina
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Heimat und Verbreitung:
Ist in den Trockengebieten von Westtexas bis Nordmexiko beheimatet. Die
Art liebt trockene und heiße Standorten.
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Kultur:
Wird kultiviert in leicht sauren, mineralischen Substrat und sollte
einen Platz mit voller Sonneneinstrahlung erhalten. Wenig gießen. Für
Zimmerfenster wahrscheinlich weniger geeignet; mir sind schon mehrere
eingegangen! |
Espostoa ...
Espostoa nana tuff
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Heimat und
Verbreitung:
Peru und Ecuador.
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Kultur:
Die Art mag es mäßig warm, sollte also im Halbschatten
kultiviert werden. Sie benötigt aber viel Licht.
Der deutsche Name lautet "Greisenhaupt"
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wegen der fast alles verdeckenden weißen Haare. |
Euphorbia ...
Euphorbia enopla
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Heimat und
Verbreitung:
Südafrika.
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Kultur:
Die Pflanze verträgt volle Sonne bis Halbschatten. Während der Herbst-
und Winterzeit sehr sparsam gießen, sonst mäßige Wassergaben. Vertragen
werden Temperaturen bis 28° C, im Winter nicht unter 12° C. Kultivieren
in lockerer Kakteenerde.
Beschreibung:
Im Sommer bilden sich an den Triebenden ca. 3 cm große Scheinblüten in
roten bis dunkelroten Hüllblättern - was in Kultur jedoch nur sehr
selten und nur unter optimalen Bedingungen geschieht. |
Euphorbia suzannae
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Heimat und
Verbreitung:
Südafrika (Little Karoo).
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Kultur:
Die Kultivierung ist auch in Räumen mit Zentralheizung problemlos
möglich, weil an die Luftfeuchtigkeit nur geringe Ansprüche gestellt
werden. Die Temperatur sollte aber immer oberhalb von 15° C liegen. Die
Erde besteht aus 80% Humus und 20% Mineralien. Während des Sommers wird
einmal die Woche gegossen, im Winter zweimal im Monat. Von April bis
September wird mit Kakteendünger nach Vorschrift gedüngt.
Beschreibung:
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Frailea ...
Frailea angelesii
- Kiesling, 1997
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Heimat und
Verbreitung:
Argentinien.
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Kultur:
Sonnige und luftige Kultur in Kakteenerde, mäßig gießen. Keine direkte
Sonne.
Beschreibung:
Blütezeit Juni bis August. |
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