Orchideen
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Allgemeines zu Orchideen (Orchidaceae)

Hohe Temperaturen schätzen nicht alle Orchideen. Aber fast alle wollen eine hohe Luftfeuchtigkeit, in der Regel so um die 65% und höher. Auch direkte Sonnenbestrahlung schätzen die wenigsten Orchideen. 

Zum kultivieren wird nur sehr lockeres Orchideensubstrat verwendet. Da die Orchideen in der Regel auch epiphytisch leben, können kleinere Arten auch aufgebunden werden. Bei größeren sieht das dagegen irgendwie putzig aus. Deswegen bevorzuge ich einen Topf (Ø max. 12 cm).

In den Sommermonaten werden die Töpfe alle vier Wochen für ca. eine Stunde in gedüngtes, lauwarmes Wasser getaucht. Danach kommen die Pflanzen auf ein grobes Gitter, so dass das Wasser vollständig wieder ablaufen kann und keine Staunässe entsteht. Gegossen wird zwischendurch nicht.

Während der Wintermonaten wird nur ein wenig gegossen. Gedüngt wird während dieser Zeit nicht. Diese Ruhepausen sind für eine kräftige und gesunde Entwicklung der meisten Arten erforderlich.

Pflanzentypische Abweichungen sind zu den jeweiligen Beschreibungen angegeben.


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Brassia ...


 

Brassia verrucosa
 
     

Heimat und Verbreitung:

Mittel- und Südamerika.

 

Kultur:

Halbschattig (O/W-Fenster) und temperiert halten. Die Art ist mit ihren ausgeprägten Bulben auf Trockenperioden eingestellt. Deshalb nicht übermäßig feucht halten.

Stand 09/2006: Die Pflanze musste leider vernichtet werden. Sie war wohl schon länger unbemerkt stark durch Schild- und Wollläuse befallen. Durch diese Aktion soll ein Übergreifen dieses Ungeziefers auf meine Bromelien- und Tillandsien-Sammlung verhindert werden.


Colmanara ...


 

Colmanara massai
 
     

Heimat und Verbreitung:

Europäische Züchtung.

 

Kultur:

Nach jedem Gießen die Pflanze ganz austrocknen lassen, dann wieder durchdringend gießen. Einmal im Monat geringfügig düngen. Die Pflanze braucht einen hellen Standort, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung. Bei Temperaturen zwischen 16° C und 22° C wächst sie am besten.

Beschreibung:

Die Colmanara massai hat ein unempfindliches Wurzelwerk und zeichnet sich durch ein stabiles Wachstum aus. Die Blütezeit beginnt im September und endet im März. Die Rispen bleiben auch bei größeren Pflanzen stets kurz. Nach der Blüte wird die Rispe angeschnitten. Neue Rispen kommen erst, wenn der Neutrieb ausgebildet ist.


Dendrobium ...

Aus der Orchideen-Familie ist Dendrobium eine umfangreiche Gattung mit ca. 1350 vorwiegend tropischen Arten. Die Gattung wurde 1799 von dem schwedischen Botaniker Olof Peter Swartz beschrieben.


 

Dendrobium (Hybride)
 
        

Heimat und Verbreitung:

Dendrobien wachsen überwiegend epiphytisch auf Bäumen, aber  sporadisch auch lithophytisch auf Felsen. Sie kommen sowohl auf dem südostasiatischen Festland, den Philippinen, Borneo, Australien, Neuguinea als auch in Neuseeland vor. Sie haben sich diesen unterschiedlichen Lebensräumen -  von den Höhenlagen des Himalaja bis zu tropischen Tieflandregenwäldern reichen - recht gut angepasst.

 

Kultur:

Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden, aber sehr hellen Standort wählen. Weiches temperiertes Gießwasser verwenden. Das Nasswerden heranwachsender Sprosse möglichst vermeiden. Die Bulben sollten nicht schrumpfen. Düngung mit Orchideendünger alle 14 Tage.


 

Dendrobium kingianum
 
     

  

Heimat und Verbreitung:

Die ursprüngliche Heimat dieser litophytischen Art ist Australien. Die offenen Blüten können in den unterschiedlichsten Farben bis zu drei Zentimeter groß werden.

 

Kultur:

Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden, aber hellen Standort wählen. Vor zuviel Feuchtigkeit schützen, wenn die Pflanze im Sommer im Freien kultiviert wird.
Temperaturen zwischen 16 und 25 Grad  Celsius während der Wachstumsperiode sind ideal. Um die Pflanze zum Blühen anzuregen, sollte sie im Winter einige Wochen bei ca. 10 Grad Celsius aufbewahrt werden.

Meine Pflanze hat eine Höhe von ca. 15 cm, die Blüten einen Ø von 2 cm.


Miltassia ...


 

Miltassia spectabilis
 
        

Heimat und Verbreitung:

...

 

Kultur:

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Stand 09/2006: Die Pflanze musste leider vernichtet werden. Sie war wohl schon länger unbemerkt stark durch Schild- und Wollläuse befallen. Durch diese Aktion soll ein Übergreifen dieses Ungeziefers auf meine Bromelien- und Tillandsien-Sammlung verhindert werden.


Miltonia ...


 

Miltonia (Hybride)  
 
     

Heimat und Verbreitung:

Mittelamerika.

 

Kultur:

Pro Woche einmal mit kalkarmen Wasser gießen. Alle 14 Tage etwas Orchideendünger zu geben. Zimmertemperatur zwischen 15° c und 18° C. Heller Stanort, jedoch keine direkte Sonneneinstrahlung.


Odontoglossum ...


 

Odontoglossum catatante
 
           

Heimat und Verbreitung:

Mittel- und Südamerika. Epiphytisch in bergigen Gebieten in Höhenlagen von 1000 m.

 

Kultur:

Aus ihrer natürlichen Umgebung sind die Pflanzen jahresdurchschnittlich Temperaturen von 5° bis 30° gewohnt. Durch die Nähe zum Atlantik werden die Berge nachts in Nebel gehüllt. 


 

Odontoglossum "Nelly Isler"
 
     

Heimat und Verbreitung:

Mittel- und Südamerika. Epiphytisch in bergigen Gebieten in Höhenlagen von 1500 bis 3000 m, manchmal sogar bis 3500 m.

 

Kultur:

Aus ihrer natürlichen Umgebung sind die Pflanzen jahresdurchschnittlich Temperaturen von 5° bis 30° gewohnt. Durch die Nähe zum Atlantik werden die Berge nachts in Nebel gehüllt. 

Was heißt das für die Kultur: warm und feucht halten, mit Absenkung der nächtlichen Temperaturen bis 10°. 

Stand 09/2006: Die Pflanze musste leider vernichtet werden. Sie war wohl schon länger unbemerkt stark durch Schild- und Wollläuse befallen. Durch diese Aktion soll ein Übergreifen dieses Ungeziefers auf meine Bromelien- und Tillandsien-Sammlung verhindert werden.


 

Odontoglossum grande "Rawdon Jester"
 
        

Heimat und Verbreitung:

Epiphytisch in den tropischen Gebirgsregionen von Mittel- und Südamerika wachsend.

 

Kultur:

Heller Standort, jedoch keine direkte Sonneneinstrahlung. Die Pflanze tauchen, abtropfen lassen, dann zurück in der Übertopf - niemals Staunässe zulassen! Düngen im Gießwasser nur während der Blütezeit.


 

Odontoglossum "Tahoma"
 
        

Heimat und Verbreitung:

Mittel- und Südamerika. Epiphytisch in bergigen Gebieten in Höhenlagen von 1500 bis 3000 m, manchmal sogar bis 3500 m.

 

Kultur:

Aus ihrer natürlichen Umgebung sind die Pflanzen jahresdurchschnittlich Temperaturen von 5° bis 30° gewohnt. Durch die Nähe zum Atlantik werden die Berge nachts in Nebel gehüllt. 

Was heißt das für die Kultur: warm und feucht halten, mit Absenkung der nächtlichen Temperaturen bis 10°. 

Stand 09/2006: Die Pflanze musste leider vernichtet werden. Sie war wohl schon länger unbemerkt stark durch Schild- und Wollläuse befallen. Durch diese Aktion soll ein Übergreifen dieses Ungeziefers auf meine Bromelien- und Tillandsien-Sammlung verhindert werden.


 

Odontoglossum "Wildcat"  
 
     

     

Heimat und Verbreitung:

Mittel- und Südamerika. Epiphytisch in bergigen Gebieten in Höhenlagen von 1500 bis 3000 m, manchmal sogar bis 3500 m.

 

Kultur:

Aus ihrer natürlichen Umgebung sind die Pflanzen jahresdurchschnittlich Temperaturen von 5° bis 30° gewohnt. Durch die Nähe zum Atlantik werden die Berge nachts in Nebel gehüllt. 

Was heißt das für die Kultur: warm und feucht halten, mit Absenkung der nächtlichen Temperaturen bis 10°. 

Stand 09/2006: Die Pflanze musste leider vernichtet werden. Sie war wohl schon länger unbemerkt stark durch Schild- und Wollläuse befallen. Durch diese Aktion soll ein Übergreifen dieses Ungeziefers auf meine Bromelien- und Tillandsien-Sammlung verhindert werden.


Oncidium ...


 

Oncidium (Hybride)
 
     

Heimat und Verbreitung:

Mittel- und südliches Nordamerika. Diese Art wächst epiphytisch auf Bäumen.

 

Kultur:

Heller Standort, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Mäßig gießen. Bei jeden dritten Mal gießen etwas düngen.


 

Oncidium ontigrinum
 
  

Heimat und Verbreitung:

Mittel-, Süd- und südliches Nordamerika. Diese Art wächst epiphytisch auf Bäumen.

 

Kultur:

Diese Orchidee gehört zu den größten und beliebtesten Gattungen mit mehr als 750 Arten. Die Haltungsbedingungen variieren von Art zu Art. 

Diese Art mag es hell und leicht sonnig. Die Temperatur sollte bei 17° bis 25° liegen. Mäßig besprühen und alle drei Wochen düngen.

Stand 09/2006: Die Pflanze musste leider vernichtet werden. Sie war wohl schon länger unbemerkt stark durch Schild- und Wollläuse befallen. Durch diese Aktion soll ein Übergreifen dieses Ungeziefers auf meine Bromelien- und Tillandsien-Sammlung verhindert werden.


Paphiopedilum ...


 

Paphiopedilum
 
     

Heimat und Verbreitung:

Europäische Nachzüchtung.

 

Kultur:

Keine direkte Sonneneinstrahlung, regelmäßig gießen, keine Staunässe. Alle 14 Tage düngen.


Phalaenopsis ...


Heimat und Verbreitung:

Indien und Indonesien.

 

Kultur:

In warmer und feuchter Luft kultivieren. Häufig sprühen, Substrat nicht austrocknen lassen, jedoch das Herz der Pflanze vor Stauwasser wegen Fäulnisgefahr schützen.

Zum Gießen immer temperiertes Wasser benutzen.


Phalaenopsis (1)
 
  


Phalaenopsis (2)
 
  


Phalaenopsis (3)
 
  


Phalaenopsis (4)
 
        


Phalaenopsis (5)
 
           


Phalaenopsis (6)
 
     


Phalaenopsis (7)
 
      


Phalaenopsis (8)
 
        


Phalaenopsis (9) - auch Zauber-Phalaenopsis
 
        

     

Beschreibung:

Durch eine neue Kulturmethode konnte aus der ursprünglich weißen Sorte eine Blaue kultiviert werden. Über mehrere Wochen erstrahlen alle Blüten in weiß-blauer Farbe. Die nächste neue Rispe erscheint dann allerdings wieder in reinem Weiß.

   


Phalaenopsis (10)
 
     


Phalaenopsis (11)